Kein Bock auf Arbeit

Einleitung:

Die Tatsache, dass wir geboren werden, um irgendwann in unserem Leben einem Beruf nachzugehen, ist eher bedenklich. Schon im Kindesalter, wird uns diese eine Frage gestellt! „Was möchtest Du werden, wenn Du Erwachsen bist?“ So, stellt sich dann jeder von uns erstmal die Fragen, welchen Beruf möchte ich den Rest meines Lebens ausüben? Welche Anforderungen muss ich dafür erfüllen, um diesen überhaupt auszuüben zu können. Hierbei sind wichtige Kriterien zu beachten, die die eigentliche Berufswahl enorm beeinflusst. Hat der Beruf eine Zukunft, Aufstieg- und Verdienstchancen, Arbeitsbedingungen etc. Denn irgendwann ist der Zeitpunkt erreicht, da hat man kein Bock mehr auf Arbeit. Finde einen Weg damit umzugehen.

 

Inhaltsverzeichnis:

 

Traumjob
Kein Bock auf Arbeit

Der perfekte Arbeitsplatz

Geld macht nicht glücklich, es beruhigt!

Tatsache ist, wir benötigen Geld, um unseren Lebensunterhalt in der Gegenwart und in der Zukunft zu sichern, sei es für uns selbst oder unsere Angehörigen. Das Finanzglück erweitert lediglich die Spielräume in unserem Leben. Finanzielle Freiräume, die es uns erlaubt, sich frei von irgendwelchen Sorgen hin und wieder mal ein bisschen Luxus zu gönnen. Dies aber nur in Maßen, denn wer finanziell gut aufgestellt ist, sollte nicht geizen und sich ebenso für Charité Angelegenheiten einsetzen.  Speziell Leute, die über diese finanzielle Freiheit verfügen und dessen Gehalt überdurchschnittlich gut ist, sind gerne mal bereit, den einen oder anderen Beitrag wohltätigen Zwecken beizusteuern. Ein Spende für das Rote Kreuz, die Obdachlosenhilfe oder ein Entwicklungsprojekt – schön, dass es Menschen gibt, die ihren Reichtum über den Beitrag zur Sozialversicherung hinaus an jene weiterzureichen, denen es am Nötigsten fehlt.

Die Suche dem perfekten Job, ein schwieriges Unterfangen!

Die eigentliche Schwierigkeit besteht darin, einen Job zu ergattern, die nicht nur ein sehr gutes Gehalt verspricht, sondern darüber hinaus, noch andere wichtige Kriterien erfüllt. Wie zum Beispiel,  die Zufriedenheit bezüglich des Unternehmensimages, dem Arbeitsklima, die Sympathie zum Vorgesetzten, Zufriedenheit mit dem eigenen Tätigkeitsfeld – Stichwort (Unter- und Überforderung) und natürlich mit der eigentlichen Work-Life-Balance. So ist neben dem Finanzglück ebenso, das private Glück ein Ziel, welches die Leute für sich erreichen möchten. Denn das Finanzglück allein, ist nicht zufriedenstellend. Da gibt es andere Faktoren, die wesentlich wichtiger sind!

Berufsorientierung: entscheidende Weichenstellung

Arbeit soll aber nicht nur Broterwerb sein, sondern auch die Möglichkeit geben, seine Persönlichkeit zu entfalten. Gerade junge Menschen in der Phase der Berufsorientierung stehen der Vielfalt an Möglichkeiten hilflos gegenüber. Früher hatten die Menschen nicht die Wahl, die damals herrschenden Gegebenheiten boten keine Chance dazu, die wahre Erfüllung in seiner Anstellung zu finden. In der Regel wurden Berufe einfach von einer Generation zu nächsten übertragen, sicher in vielen Fällen einfach dem Umstand oder der Situation geschuldet, dass man nichts anderes kannte.

Kein Bock auf Arbeit, eine Einstellung, die zu früheren Zeiten keinesfalls zur Debatte stand.  Denn wer nicht fleißig war, hatte keine Chance zu überleben. Es ging nicht darum, die persönliche Erfüllung in der jeweiligen Anstellung zu finden, hier ging es letztlich nur darum, die eigenen grundlegenden Bedürfnisse zu decken. Den Menschen wurde keine Freiheit eingeräumt, selbst darüber zu bestimmen, was möchte ich eigentlichen mit meinem Leben anfangen und welche Tätigkeit verschafft mir Erfüllung und Zufriedenheit.

Digitaler Wandel…

Der technologische Wandel bewirkt, dass es heute grundsätzlich anders ist, so werde in Deutschland bald keine Bergleute mehr ausgebildet – ein Beruf, der manche Regionen wie das Ruhrgebiet oder das Saarland über Generationen hinweg geprägt hat. Heute gilt es, Kompetenzen zu erwerben, die nicht gleich vom der nächsten Innovationsschub hinweggerafft werden. Hier wären Sprachkenntnisse, Umgang mit digitalen Medien und soziale Kompetenzen zu nennen. Diese lassen sich universell in den verschiedensten Berufsfeldern einsetzen. Junge Leute sollten versuchen, frühzeitig in den verschiedensten Bereichen hinein zu schnuppern, um abzuklären, ob es ihnen überhaupt zusagt.

Nehme Dir die Freiheit heraus, auch einmal eine Anstellung im Ausland anzunehmen, denn erst durch die Vielfalt der Arbeitsstellen und die damit einhergehenden Diversität der Tätigkeitsfelder, kannst Du letzten Endes einschätzen wofür du leidenschaftlich brennst. Die neuen Eindrücke fremder Länder und Kulturen und deren Arbeitsmentalität helfen dir dabei dich beruflich weiter zu entwickeln und werden deinen beruflichen Werdegang immens beeinflussen.

Traumberuf
Job

Wenn Arbeit Spaß macht – Unternehmen profitieren von motivierten Mitarbeitern

Das Finanzglück selbst sollte nicht ausschließlich im Vordergrund stehen, wenn es darum geht, sich für einen Beruf zu entscheiden. Denn erst wenn Du richtig Bock auf die Arbeit hast, wirst du mehr als hundert Prozent geben und deine Energie ohne weiteres in deinen Job hineinfließen lassen. Denn „Bock auf Arbeit“ an sich, ergibt sich erst, durch das Zusammenspiel vieler Faktoren, die auf die gesamte Arbeitsatmosphäre beziehungsweise Leistung einflussnehmen. Faktoren, die schlussendlich einen enormen Einfluss auf das Arbeitsergebnis haben, dass dem  Erfolg des Unternehmen zugutekommen soll. Demotivierte Menschen, die im Grunde genommen keinen Bock auf ihre Tätigkeit oder Aufgabenbereich haben und dementsprechend keinen Anreiz zeigen, sich in irgendeiner Weise zu Bemühen, stellen eine Last für das Unternehmen dar.

In diesem Fall sind Unternehmen dazu aufgerufen, einen Anreiz zu schaffen, die Mitarbeiter dazu motiviert, sich anzustrengen. Einen Anreiz, wofür es sich lohnt, einen engagierten Beitrag zu leisten. Denn erst bei einem angemessen Gehalt oder der Aussicht auf irgendwelche speziellen Sondervergütungen oder anderen Extras, sind Menschen motiviert dazu, ihr Bestes zu geben. Der Mindestlohn allein, reicht nicht aus, hier muss deutlich mehr gezahlt werden, um einen Anreiz zu mehr Motivation zu schaffen.

Flexibel bleiben

Weiterbildung ein Ansatz, um geistig beweglich zu bleiben und beruflich mitzuhalten, denn es wird kaum eine Tätigkeit geben, die auf Dauer unverändert bleibt. Geistig Mithalten und niemals stillstehen, denn besonders die Digitalisierung als Trend schreitet unaufhaltsam voran und das in einem enorm schnellen Tempo. Robotik und künstliche Intelligenz werden viele Arbeitsplätze vernichten. Für den einzelnen Angestellten ist es daher von hoher Bedeutung, sich diesen Herausforderungen zu stellen. Nur so wird es ihm gelingen, einen Job mit herausfordernder Tätigkeit und entsprechend höheren Gehalt zu ergattern. Eine positive Lage, erreicht durch den höheren Verdienst, leistet einen guten Beitrag zur privaten Altersvorsorge.

Zeiten der Frustration sind unvermeidbar, jeder von uns wird im Laufe seines Lebens, eine solche Phase durchlaufen, aber gerade der Umgang mit Widrigkeiten war seit jeher eine Herausforderung des Arbeitslebens. Phasen mit einem negativen Beigeschmack, die jedoch auch ihren positiven Beitrag leisten, denn in der Regel gehen wir meist gestärkt aus so einer Phase heraus. Gestärkt und unverwundbar, sich selbstbewusst seinen Schwächen stellen und der Wunsch sich darüber hinaus auch persönlich weiter zu entwickeln, ein Prozess von dem unter anderem dein berufliches Glück oder  Erfolg abhängt.

Friss oder Stirb!

Speziell die persönliche Weiterentwicklung, ein sehr aktuelles und kontrovers diskutiertes Thema. Denn der Leistungsdruck, dem wir momentan unterliegen, bedingt durch den digitalen Wandel und den begleiteten Trends, sind die Menschen dazu aufgerufen immer schneller und besser zu sein. Eine Welt, die keine Entschleunigung zulässt, denn wir müssen ja mithalten. Einen Wettkampf ums Überleben, den sich die Menschen immer wieder aufs Neue stellen, besonders in einer Umwelt, die sich aktuell sehr stark und sehr schnell verändert. Ein Tempo, dem kaum jemand standhält. Zeit für eine Gegenbewegung, die dieser Entwicklung, die Luft aus den Segeln nimmt und den Menschen wieder die Hoffnung auf einen sicheren und erfüllenden Job gibt.

Denke an deine Zukunft und sorge vor!

Irgendwann erwartet uns eine Zukunft, die eine finanzielle und private Absicherung für jeden voraussetzt. Denn jeder der aktuell arbeitet oder auch gearbeitet hat, sollte keine Angst um seine Zukunft im Rentenalter haben. Wichtig ist nur, dass Du auch Bock auf Arbeit hast. Jeder ist selbst dafür verantwortlich, inwieweit, er seine private und berufliche Zukunft gestaltet. In einer Welt wie heute, hast Du die Chance, dir alles das zu ermöglichen und möglich zu machen, was Du dir auch vornimmst. Vorausgesetzt Du hast ein gutes Durchhaltevermögen, dass dich niemals aufgeben lässt. Denn aller Anfang ist schwer und eigentlich musst Du nur Bock auf Arbeit haben, denn dann hast du auch den Spirit, um deinen beruflichen Träume und Ambitionen zu verwirklichen.

Fazit:

Eine gute berufliche Position ist nicht nur wichtig für das Finanzglück, sondern auch für die persönliche Freiheit. Die Möglichkeit von sich aus einer ungeliebten Tätigkeit oder einem Vorgesetzten „Auf Widersehen!“ sagen zu können ist mehr wert als alles Geld der Welt! Neben der finanziellen Freiheit sehnen sich die Menschen ebenso nach der beruflichen und persönlichen Entfaltung. Die Wenigsten verfügen über die notwendige Motivation sich ihren intimsten Wünschen und Träumen hinzugeben und auch der Elan zeigt sich in einem sehr geringen Ausmaß. So ist es nicht wunderlich, dass die Menschen, den Weg mit dem geringsten Widerstand gehen. Einen Weg, der einer freien, persönlichen Entfaltung keinerlei Raum gibt. Denn eigentlich zählt doch nur der finanziell Aspekt, denn letzten Endes geht es darum, ein sorgloses Leben zu führen.

Ob die Arbeit Bock macht, ist für einige Menschen nicht von hoher Relevanz, es geht lediglich darum, seinen Lebensunterhalt zu verdienen. Die finanzielle Sicherheit liegt den Menschen sehr am Herzen. Schön, dass wir in einen Land leben, welches uns diese Sicherheit bietet, egal, ob wir arbeiten oder auch nicht. Dennoch haben wir heute das Privileg, das tun zu können, was uns wirklich fasziniert und begeistert, wir müssen uns einfach nur trauen und uns für den vielleicht doch unbequemeren Weg entscheiden. Einen Weg, der so manche Überraschung parat hat.

Keine Lust auf Arbeit!
Arbeit macht krank!

Arbeit macht krank!

Wofür stehst Du morgens auf und begibst dich freiwillig in die Hölle?

Du hast dich auf eine Stellenausschreibung beworben, die perfekt auf deine Fähigkeiten und Neigungen passte. Das Vorstellungsgespräch und die Rahmenbedingungen entsprachen genau deinen Zukunftsvisionen von einem idealen Job. Jetzt hattest du die Arbeitsstelle in der Tasche mit einem Betätigungsfeld und Aufstiegschancen, der auf dich wie zugeschnitten war. Dein Traum von Geld und Freiheit ist greifbar nah.

Deine Einarbeitung wird zur Chefsache. Er „nimmt dich an die Hand“ und bezieht dich in die Konzeptionierung von Projekten ein. Auf diesen Einsatz hattest du gewartet.

Morgens springst du voller Elan aus dem Bett und fieberst deinen Aufgaben entgegen. Weil Plantermine einzuhalten sind, verzichtest du auf die Pausen, den Kontakt zu den Arbeitskollegen und ein pünktlicher Feierabend ist dir nicht mehr wichtig.

Der Termindruck erhöht sich. Du nimmst Arbeit mit nach Hause. Die Zeit für Familie und Freunde wird knapper. Du bittest dein Umfeld um Verständnis, schließlich verdienst du jetzt viel Geld. Trotzdem bist du unzufrieden und fühlst dich in deiner Freiheit eingeschränkt. Kurzum, du hast keinen Bock mehr.

Stressige Momente im Job wird es immer geben. Sie müssen sich im Rahmen halten und zeitlich überschaubar sein.

Stresst dich die Arbeit und der Leistungsdruck wirkt sich negativ auf deine Gesundheit und Psyche aus? Anzeichen, die du im Auge behalten solltest.

Daran wirst Du erkennen, dass du bereits null Bock hast und etwas ändern musst:

Du wirkst aufbrausend, Fragen von Arbeitskollegen nerven dich, du antwortest ihnen knapp und barsch.

Der freudige Sprung morgens aus dem Bett, um in die Firma zu kommen, bleibt aus. Gerne würdest du noch einige Minuten im Bett verbringen. Du fühlst dich müde. Eigentlich hast du keinen Bock. Du bekommst wegen des Termindrucks ein ungutes Gefühl und quälst dich auf Touren zu kommen. Es schleicht sich Angst ein, deinen Vorgesetzten zu enttäuschen und eventuell deine finanzielle Freiheit zu verlieren.

Fazit:

Du fühlst dich ausgelaugt, freudlos und kränkelst. Du denkst, jetzt keine Schwäche zeigen, ja nicht krank sein und zuhause bleiben.

Deinen Mitmenschen gegenüber begegnest du ungehalten und lustlos. Arbeitskollegen, Freunde und Familie ziehen sich zurück. Die Kommunikation zwischen ihnen und dir ist stark reduziert.

Jetzt befindest du dich in dem Teufelskreis, der dich unglücklich macht und deine Gesundheit angreift. Deine Lebenslust schwindet.

Vermeide die Tretmühle während der Arbeit, denn jeder falsche Schritt könnte für dich fatal enden. Und bedenke, Geld allein ist nicht alles.

Bevor es so weit kommt, achte auf ein gesundes Maß an Belastung. Gehe sorgsam mit deinen kostbaren Lebenstagen um.

Keine Lust auf den Job
Kein Bock auf Arbeit

Wenn die Arbeitsroutine dich einholt – Besiege deine Lustlosigkeit!

Kämpfe gegen die Kein – Bock – Einstellung an!

Wenn dich die Lustlosigkeit übermannt und dir jeglicher Elan fehlt, deinen Beitrag ordnungsgemäß beizusteuern, dann ist an der Zeit, sich dieser Einstellung zu stellen und dagegen anzukämpfen. Kein Bock auf Arbeit, deine finanzielle Situation ist momentan sehr gut. Den Job kündigen stellt für dich somit keine geeignete Option oder Alternative da. Denn auch wenn du kündigen willst, in deinem nächsten Job wird sich nach einer gewissen Zeit die ebenfalls die Arbeitsroutine einstellen. Bevor dir gekündigt wird, solltest du dir noch rechtzeitig was einfallen lasse, um deiner Demotivation entgegenzuwirken. Die Lustlosigkeit während der Arbeitszeit, kein seltenes Phänomen, welches verschiedene Ursachen haben kann.

Work-Life-Balance…

Die Work-Life-Balance wäre ein wichtiger Aspekt, den es von Unternehmen zu beachten gilt. Eine Schnittstelle, bei der den Mitarbeitern möglicherweise bei akuter Lustlosigkeit weitergeholfen werden könnte. Finde den richtigen Antrieb gegen deine Demotivation anzukämpfen, bevor es zu spät ist und Du „kündigen“ als mögliche Alternative ergreifen würdest. Also hier ein Appell an alle Mitarbeitern, die ihren inneren Schweinehund überwinden müssen: Es gibt die verschiedensten Ursachen für dieses Problem der Lustlosigkeit und der fehlenden Motivation. Speziell Mitarbeitern großer Unternehmen droht diese Phase. Doch es obliegt Dir, dich gegen diese negativen Gefühle zu wehren und entsprechende Gegenmaßnahmen zu ergreifen. Du hast die Chance eigenständig deine finanziellen Probleme zu lösen und einen Beitrag für eine mögliche Verbesserung deiner finanziellen Situation zu leisten.

Arbeit macht kein Spaß
Keine Lust auf Arbeit

Mögliche Ursachen der Lustlosigkeit könnten sein:

Hier könnte ebenso eine Kombination verschiedener Ursachen vorliegen!

Schlechte Arbeitsbedingungen demotivieren:

Die Unternehmen sind dafür verantwortlich eine motivierende Arbeitsatmosphäre für ihre Mitarbeiter zu schaffen. Einen Beitrag, den Unternehmen zu leisten haben, denn die Mitarbeiter sind für den Unternehmenserfolg verantwortlich und dieser darf unter keinen Umständen beeinträchtigt werden. Optimale Arbeitsbedingungen können somit viel zur  Arbeitsbereitschaft der Mitarbeiter beitragen und stellen ebenso eine Ursache für mögliche Demotivation der Angestellten dar.

Ein schlechtes Betriebsklima ist demotivierend:

Ein schlechtes Betriebsklima bergründet durch die Disharmonie innerhalb des Kollegiums. Eine Missstimmung, die die Arbeitsmotivation beeinträchtigt und die Mitarbeiter eventuell dazu veranlasst, den Ein oder anderen Krankenschein mehr zu nehmen, in der Hoffnung sich dem Betriebsklima nicht aussetzen zu müssen. Ein Taktik, die Mitarbeiter gerne mal bis zum Äußersten ausreizen. Doch Unternehmen sind dazu aufgerufen, entsprechende Maßnahmen zu ergreifen, um hier ein harmonisches Arbeitsklima für die Angestellten zu erreichen.

Über- oder Unterforderung:

So können sowohl Über- als auch Unterforderung die Arbeitsmotivation enorm beeinflussen. Die Menschen wird langweilig, sie wissen nichts mit ihrer Zeit anzufangen und müssen diese irgendwie rumkriegen. Die Suche nach irgendwelchen Aufgaben, die sie für ein oder zwei Stunden beschäftigt. Eine gezwungenermaßen aussichtslose Lage. Eine Situation, die irgendwann dazu führen kann, sich vollkommen nutzlos und überflüssig zu fühlen. Eine ungewollte Freiheit, die sich zu einem größeren Problem entwickeln kann. Eine Überforderung dagegen, demotiviert extrem. Denn die Tatsache bei irgendein Projekt versagt zu haben, ist extrem verletzend.

Perspektivlosigkeit:

Die Menschen suchen sich in der Regel eine Anstellung mit der Aussicht auf einen höheren Posten oder möglichen Aufstiegschancen. Denn sie wollen, für den Beitrag, den sie für das Unternehmen leisten, Wertschätzung erfahren. Sie sind ja schließlich nicht nur fürs kopieren zuständig. Die Chance besser bezahlt zu werden, kann für die Angestellten sehr motivierend sein. Die Menschen wünschen sich eine Anstellung mit besseren Perspektiven. Es gibt genug ambitionierte Menschen, die bereit sind ihren Beitrag zu leisten, wenn sie denn auch eine Chance bekommen, sich beruflich weiterzuentwickeln.

Work-Life-Balance – Fehlender Ausgleich

Wichtig ist neben der Arbeit auch an sich und seine Bedürfnisse zu denken! Somit sind wir dazu angehalten, einen Ausgleich zu schaffen, der es uns ermöglicht, genug Abstand zur Arbeit zu gewinnen. Nur so schaffen wir es, komplett abzuschalten und den Kopf frei zu kriegen. Dazu eigenen sich besonders gut Aktivitäten, die sowohl den Körper als auch den Geist beanspruchen. Wie Sport, Freunde treffen, Spazieren gehen, etc.

Mögliche Gründe für deine Lustlosigkeit:

  1. Schlechte Arbeitsbedingungen (Arbeitszeiten, Atmosphäre)
  2. Schlechtes Betriebsklima ( Unzufriedene Kollegen)
  3. Überforderung – bezüglich deines Tätigkeitsfeldes.
  4. Unterforderung – Nichts zu tun!
  5. Fehlende Aufstiegschancen und somit Aussicht auf ein besseres Gehalt
  6. Null Perspektiven im Unternehmen.
  7. Keine ausgeglichene Work-Life-Balance.

 

Überforderung
Kein Bock

Lustlosigkeit – So findest Du einen Ausweg!

Selbstzweifel und Grundsatzdiskussion sind keines Falls die richtigen Lösungsansätze! Wichtig hier ist erstmal einzuschätzen, ob diese Lustlosigkeit lediglich eine kurzweilige Erscheinung ist, die ohne weiteres, ganz von alleine wieder verfliegt. Doch wenn Du selbst merkst, hier stimmt irgendetwas nicht, dann ist es wichtig schon frühzeitig zu handeln und den Ursachen auf den Grund zu gehen!

Kommunikation – Der Schlüssel, um Probleme zu lösen!

Hast Du das Gefühl, deine Arbeit fordert dich nicht mehr, Du bist bereit für eine neue Herausforderung und wünscht dir zudem mehr Verantwortung innerhalb deiner Abteilung. Suche das Gespräch mit deinen Vorgesetzen und findet gemeinsam eine Lösung. Du wirst positiv überrascht sein, wie das Gespräch ausgehen wird. Denn in der Regel, gehen die Menschen solchen Gesprächen lieber aus dem Weg. Kooperation statt Konfrontation!

Richtig Pausen machen!

Nehme dir die Zeit und versuche in deiner Pause einen Abstand von der eigentlichen Arbeit zu gewinnen. Versuche deinen Kopf frei von jeglichen Gedanken zu bekommen, die dich irgendwie negativ beeinflussen könnten. Nutze die Zeit, um dich zu entspannen und aus dieser Zeit wieder Kraft zu schöpfen, umso wieder gestärkt deine Tätigkeit wieder aufzunehmen.

Abwechslungsreiche Tätigkeiten

Tagein, Tagaus, die gleichen Aufgaben abarbeiten. Eine sehr monotone Routine, die für die Lustlosigkeit bei der Arbeit verantwortlich ist. Eine Routine, die es zu durchbrechen gilt, so muss mehr Abwechslung innerhalb deines Aufgabengebietes geschafft werden.

Traumjob
Gute Job

Alles eine Sache der Einstellung

Versuche dich selbst zu motivieren und deine Einstellung bezüglich deiner Arbeit positiv zu beeinflussen. So kannst du von einer eher monotonen, langweiligen Tätigkeit vielleicht doch noch was abgewinnen. Versuche durch positive Gedanken, deine Einstellung so zu beeinflussen, dass du eventuell auch Spaß haben könntest. Eine lustlose Einstellung besonders zu Beginn, ist nicht zu empfehlen, denn um wirklich glücklich zu werden musst du deine null Bock Einstellung ändern.

Du hast die Freiheit und die Kraft, deine schlechte Einstellung in etwas Positives zu wandeln. Finde deine wahre Bestimmung, dann wirst du auch das Glück in deinem Beruf finden. Glückliche Gedanken, dass kann unsere Einstellung enorm beeinflussen und das Bock haben, kommt ganz von allein. Es gibt gute Gründe, deinen null Bock Gedanke aus deinem Kopf zu verbannen. Gehe oder schlagen den richtigen Weg ein, denn woanders wirst du das Glück auch nicht finden. Meist liegt das Glück direkt vor deiner Nase. Du hast die Option, du musst nur die richtige Einstellung haben.

Kämpfe gegen die Lustlosigkeit an:

 

Problemlösungen:
Die Kommunikation – Suche das Gespräch mit deinem Vorgesetzten
Lege vernünftige Pausen ein – nutze diese zu Erholung
Bringe Abwechslung in dein Aufgabengebiet rein.
Bringe die richtige Einstellung mit, dann ändert sich einiges und das ganz von selbst!

 

 

Probleme mit dem Chef – Was tun?

Ärger mit dem Vorgesetzten!

Dauerstress mit dem “lieben” Chef – am liebsten möchte man von sich aus kündigen. Wenn das eben nur so einfach wäre. Gerade heutzutage wartet fast nirgendwo gleich die nächste Anstellung mit dem gleichen Gehalt auf dich. Die Gründe für mehr oder weniger gravierende Unstimmigkeiten mit dem obersten Dienstherren – oder auch Arbeitskollegen – können äußerst vielfältiger Art sein. Kein Mindestlohn, Beleidigungen, Abverlangen arbeitsfremder Tätigkeiten, unbezahlte Überstunden ohne Ende, häufiger eigener Krankenstand, Mobbing, Anzüglichkeiten … bis hin zu bald nach Beschäftigungsbeginn schwanger geworden zu sein ist da vieles möglich, damit das Verhältnis zum Boss schwer getrübt ist.

Nicht alles persönlich nehmen – Dein Chef ist auch nur Mensch

Auch klar: Das eine oder andere falsche Wort im Job kann zwischen beiden Seiten, gerade bei großem Arbeitsstress oder schlechter Tageslaune immer mal fallen. Sogar Chefs sind irgendwo auch nur Menschen. Deshalb derartige Einzelvorfälle – wenn es wirklich dabei bleibt – eben nicht immer gleich überinterpretieren. Kommt vom Boss sogar noch eine prompte Entschuldigung hinterher, spricht das dann doch für ihn.

Ein einvernehmlicher Lösungsansatz – Vorgesetzte müssen Kompromisse eingehen

Immer empfehlenswert: Bei größerem, anhaltendem Ärger mit dem Dienstherren nicht gleich resignieren und alles herunterschlucken, sondern zuerst selbst die Initiative ergreifen. In der Praxis empfiehlt sich, in der Arbeit mit dem jeweiligen Herren oder Dame das persönliche Gespräch zu suchen. Unter vier Augen lässt sich öfter als man denkt, die jeweilige Dissonanz ausräumen oder doch zumindest auf seine eigentliche Ursache hin klären. Verweigert der Vorgesetzte kategorisch eine Aussprache ist das ein Fall für den Betriebsrat oder eine gewählte Vertrauensperson unter den Arbeitskollegen – falls vor Ort ebenso vorhanden.

Kündigen – oder warten bis Dir gekündigt wird?

Der worst case, welcher bei Problemen mit dem Chef im Raum steht, ist nach der Abmahnung natürlich die ordentliche oder fristlose Kündigung. Hire & fire? – nicht in Deutschland: Das deutsche Arbeitsrecht hat hierfür den Beschäftigten mit einer Reihe von Rechten ausgestattet, sich nicht willkürlich feuern lassen zu müssen. Eine Klage hiergegen hat besonders große Erfolgsaussichten, wenn der Boss bezüglich der ausgesprochenen Kündigung im Arbeitsvertrag dazu festgehaltene Punkte nachweislich missachtet hat.

Augen auf!

Ein genauer Blick in den Arbeitsvertrag lohnt deshalb gerade hier immer. Rechtlich allgemein vorgegeben muss dort beispielsweise zumindest der Hinweis auf einen Rechtsbehelf im Falle einer erfolgten Abmahnung o. ä. enthalten sein. Mit welcher Begründung jetzt auch immer, der schriftliche Rausschmiss ist bereits im Briefkasten? Keine Panik! Im Falle einer ordentlichen (§ 4 KSchG) wie bei fristlosen Kündigung (§ 13 KSchG) besitzt der Arbeitnehmer das Anrecht auf eine Kündigungsschutzklage. Aber hier jedoch unbedingt die Ablauffrist von 3 Wochen beachten: Die Frist beginnt am Tage nach Zustellung des Kündigungsschreibens und endet nach Verstreichen von drei Wochen. Die unschöne Mitteilung am besten erst einmal – auch im Kleingedruckten! – ganz genau durchlesen bzw. von einem versierten Arbeitskollegen oder Fachanwalt durchlesen lassen. Überraschend viele Kündigungsschreiben können aufgrund formaler Fehler in ihrer Formulierung vor dem Arbeitsgericht schnell nicht mehr bestehen.

Lieber Schweigen – Angst vor der Konfrontation und möglichen schwerwiegenden Konsequenzen

Verdi, IG Metall & Co. gibt es leider nicht für alle Arbeitnehmer: Gerade Minijobs, Zeitarbeitsverträge und sonstige befristete Beschäftigungen sind nur sehr unzureichend oder auch gar nicht von Gewerkschaften mit zu vertreten bzw. vor Ort existieren nicht einmal Betriebsräte. Für diese stetig anwachsende Gruppe der rechtlich wie finanziell am schlechtesten gestellten Arbeitnehmer entfällt damit im Fall der Fälle auch die Möglichkeit einer Unterstützung von dieser Seite bei “Chefproblemen”. Zwangsläufig scheuen die Betroffenen hier aus naheliegenden Gründen ganz besonders einen möglichen Konflikt mit ihrem Vorgesetzt frei nach dem fatalen Motto “Lieber ducken als mucken.” Ein klarer Fall für die Politik, hier massiv und rasch nachzubessern.

Einziger Ausweg, eine neue Anstellung!

Ich habe wirklich alles unternommen, um die Unstimmigkeiten mit meinem Boss gütlich zu beseitigen, meine Gesprächsofferte wurde ausgeschlagen, geändert hat sich in der Arbeit rein gar nichts – und rechtlich besitze ich auch keine Handhabe gegen sein Verhalten? Sich selbst zuliebe: Dann sollte auch der Radikalschnitt Trennung vom Job kein Tabuthema mehr sein – trotz eventueller vorübergehender Geldeinbußen und dadurch reduzierten Lebensstandard. Sich nur noch in die Arbeit quälen zu müssen und dabei täglich mehr Nerven zu lassen, macht irgendwann auch keinen Sinn mehr. An Leib und Seele krank zu werden und sich letztlich nur wegen dem Dienstherren krankschreiben lassen zu müssen, braucht man sich nicht gewaltsam zu geben. Speziell Deutschland erfährt momentan einen Aufschwung und ist bezüglich der Jobsituation sehr gut aufgestellt – wer also wirklich arbeiten will, der wird auch woanders fündig – mit einem Chef, der einem gut gesinnt ist.

 

Stress mit Arbeitskollegen – Mobbing am Arbeitsplatz

Lustlosigkeit - Job
Kein Bock auf Arbeit

Terror auf der Arbeit!

Kinder können grausam sein. Das hört man oft, wenn von Mobbing an der Schule die Rede ist. Jedoch sind davon nicht nur Kinder und Teenager betroffen. Die Gewerkschaft ver.di schätzt, dass deutschlandweit ca. 1,8 Millionen Erwerbstätige von Mobbing am Arbeitsplatz betroffen sind. Das Mobbing erfolgt dabei nicht nur durch Kollegen. Immer öfter ist auch der eigene Vorgesetzte am systematischen Mobbing beteiligt, manchmal geht die Aggression sogar von der höchsten Stelle im Betrieb aus.

Folge davon sind psychische Erkrankungen

Wer Angst hat an bei der Arbeit angefeindet zu werden, kann keine gute Arbeit leisten. Die Angst ist omnipräsent und kann auf Dauer krank machen. Oft ist der oder die Betroffene ratlos, was die Aggression von Seiten der Kollegen hervorgerufen hat. Manchmal ist es Neid, manchmal ist es Frustration über die eigene Situation, manchmal ist es eiskaltes Kalkül. Nicht selten wollen Kollegen durch systematisches Erniedrigen das Opfer zur Kündigung bringen. Oftmals gehen auch Vorgesetzte diesen Weg. Das Erniedrigen, die Schikane durch unnötige Arbeitslast, Verbreiten von Gerüchten oder öffentliches Bloßstellen sind nur einige Beispiele, die Chefs gehen, um ihr Opfer zur Kündigung aus “freien Stücken” zu bewegen. Sollte das Opfer aber hartnäckig an seiner Anstellung festhalten wollen, wird die tägliche Schikane schnell zu einem Leistungsabfall führen und zu immer öfter auftretenden Fehltagen, was letztendlich eine Kündigung von Seiten der Chefs zur Folge hat.

Was können betroffene tun?

Ärger unter Kollegen lässt sich meist auf größere innerbetriebliche Probleme zurückführen. Die Kündigung eines beliebten Angestellten, Überarbeitung oder sogar Unterforderung können zu einem Ungleichgewicht führen und die Arbeitnehmer können sich nicht anders weiterhelfen, als ihre Frustrationen aneinander auszulassen. Gemäß den Analysen der Gewerkschaft ver.di entstehen dadurch “15 bis 25 Millionen volkswirtschaftlicher Schaden”. Umso wichtiger, dass dem ein Riegel vorgeschoben wird und dazu kann und muss jeder etwas beitragen. Sollte es während der Arbeit zu solchen Auseinandersetzungen kommen, kann von den Vorgesetzten ein sogenannter Mobbingbeauftragter eingesetzt werden, um die Situation zu deeskalieren.

Hole Dir Hilfe!

Betroffene, deren Arbeitsstelle zum täglichen Albtraum wird, sollten aber auch nicht davor scheuen, selbst Hilfe zu suchen. Psychotherapie wird in der Regel von der Krankenkasse bezahlt, sofern eine vorherige Diagnose von einem Arzt gestellt wurde. Dies löst nicht die innerbetrieblichen Probleme, das Opfer lernt allerdings mit der Situation umzugehen und eventuelle Konsequenzen zu ziehen. Vertrauenspersonen am Arbeitsplatz sind ebenso wichtig. Betroffene sollten ihre Beziehungen pflegen und sich aufgrund der Anfeindungen nicht zurückziehen. Nicht selten sind auch juristische Schritte einzuleiten. Dafür empfiehlt es sich, genauestens Buch über derartige Vorfälle zu führen. Betroffene sollten sich niemals davor scheuen, aktiv gegen diese Anfeindungen vorzugehen