Demotiviert Job

5. Mai 2020msdredaktion

 

Dass wir im Rahmen unseres Jobs an manchen Tag demotiviert sind und kaum aus dem Bett kommen, weil wir uns vielleicht schon beim Gedanken an die im Büro anstehende Arbeit, am liebsten wieder unter der Bettdecke verkriechen würden, ist per se erst mal nichts Unnormales. Genauso, wie eben nicht jeder Tag ein guter ist und es ganz normal ist, dass man im Laufe des Lebens auch mal schlechte Tage hat, genauso kommt es eben auch vor, dass man hinsichtlich seines Jobs gewisse Phasen von Demotivation hat. Es stellt sich allerdings die Frage, ab wann man in Sachen „Demotiviert Job“ etwas aufmerksamer sein sollte, sodass man sich am Ende nicht in einer Situation wiederfindet, wo es schlimmsten Falls zum Burn-out kommen kann. Problem hierbei ist, dass man in Sachen “Demotiviert Job” kaum pauschale Aussagen treffen kann, bzw. Ratschläge geben kann. Denn wir bereits angeführt, sind gewisse Phasen der Demotivation im Rahmen des Berufslebens ganz normal, ganz egal, wie glücklich man in seinem Job ist.

Ursachen herausfinden

Wenn es allerdings über einen sehr langen Zeitraum nicht besser wird und sich vielleicht das Gefühl von “Demotiviert Job” sogar noch zunehmend verschlimmert, sollte man sich natürlich etwas mehr Gedanken darum machen, was der Grund für die Demotivation sein könnte. Denn das Problem bei der Sache mit der Demotivation ist, dass es oftmals auch erstes Anzeichen von einer Überlastung sein kann, die meist psychischer Natur herrührt. Man kann hierfür auch ein Beispiel aus dem Sport heranziehen, wo man bei fast jeder Sportart von einem Phänomen des “Übertrainings” spricht. Das heißt, wenn man sich über einen zu langen Zeitraum, zu stark verausgabt, kann es ab einem gewissen Punkt zu einem chronischen Übertraining führen, was dann wiederum einen schleichenden aber stetigen Leistungsabfall zufolge hat. Auch im Rahmen des Jobs kann dies der Fall sein, sodass man vielleicht gerade im Privatleben derart viele Sorgen und Probleme hat, dass man nicht mehr wirklich in der Lage ist, dem Stress im Berufsleben noch standzuhalten. Wichtig ist es, auf die Ursachen zu schauen. Man sollte probieren, auch in einem Zeitalter, wo Zeit bekanntlich Geld ist, aufmerksam zu sein und genau auf seinen Körper und sein Innenleben aufzupassen.

Ab wann sollte man versuchen, den Job zu wechseln?

Wenn es einem in Sachen “Demotiviert Job” auch nach längerer Zeit nicht wirklich besser geht, sollte man sich eventuell professionelle Hilfe holen. Wie wir es schon bereits mehrfach in diesem Artikel angeführt haben, kann sehr starke Demotivation bis hin zur Lethargie auch ein Anzeichen für eine Überlastung sein, sodass man, wenn es einem mit zunehmender Zeit nicht besser geht, Hilfe holen sollte. Der erste Gang würde natürlich zum Hausarzt führen, wenngleich man in den meisten Fällen jedoch auch bei einem Therapeuten bzw. Psychologen besser aufgehoben ist. Ein Therapeut, bzw. ein Psychologe, kann einem dabei verhelfen, den Ursachen für die stetige Demotivation im Job auf den Grund zu gehen. Ebenso kann im Rahmen einer Therapie herausgearbeitet werden, wie man individuelle Techniken für sich selbst entwickelt, um aus der Spirale der Demotivation herauszukommen. In manchen Fällen kann es jedoch auch so sein, dass man vielleicht den Job schlicht wechseln sollte. Auch das kann im Rahmen einer Therapie ans Tageslicht kommen, sodass mehr und mehr klar wird, dass der Grund für die stetige Demotivation einfach in dem Job selbst liegt. Vielleicht kommt man mit den Mitarbeitern nicht mehr klar oder es haben sich bestimmte Gegebenheiten rund um den Job derart geändert, dass man damit nicht mehr umgehen kann.

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