Job Frustration

30. Mai 2020msdredaktion
Arbeit oder nicht Arbeit, was ist das bessere Übel?
Was ist das Abi noch wert?

Eine der schlimmsten Ding, die einem in unserer Gesellschaft zustoßen können ist, die Verzweiflung die man erfährt, wenn man auf der Suche nach Arbeit immer und immer wieder Rückschläge erleidet.
Die Ansprüche der Arbeitgeber werden immer Anspruchsvoller, sodass in manchen Fällen nicht ein mal das Abitur ausreicht.
Wo früher das Abi als solches gereicht hat, muss heute auch der Notenschnitt passen, am beste 1,0. Diese hohen Ansprüche sorgen bei vielen dafür, das sich eine Job Frustration einstellt.

Hoffnung und Lust verschwinden

Wenn diese Job Frustration einsetzt, verliert man die Lust an nahezu allem.
Man mag nicht mehr aufstehen, man vernachlässigt den Haushalt und vor allem hat man gar kein Interesse mehr daran, noch weitere Bewerbungen zu schreiben.
Man wird schlicht weg faul.
Wenn man dann noch im Jobcenter ansteht und sich viel erhofft, doch nichts erreicht, wird das Ego immer kleiner. Man bekommt den Eindruck das keiner einem helfen will und es ja eh nicht die richtige Arbeit gibt. Der ein oder andere fängt wahrscheinlich an, an seinen eigen Fähigkeiten zu zweifeln, weil der Gedanke, man wäre kein nützlicher Teil der Gesellschaft immer mehr im Hirn einnistet.
Der eigene Antrieb lässt nach, die Motivation wird kleiner und kleiner und wenn man jetzt nicht aufpasst, rutscht man ab, bis nach ganz unten.
Sich seiner eigenen Stärken bewusst sein, zu wissen was man möchte und Motivation und Leistungsbereitschaft aufrecht halten, ist eine Tugend die in diesen Momenten unabdingbar ist. Nur damit schafft man es das Loch, in welches man fallen zu droht, zu Umkurven und weiterhin erfolgreich in die Zukunft zu schauen.

Ist der falsche Job mit gutem Geld das richtige?

Viele kennen bestimmt auch die Problematik, wo man einen guten bis sehr guten Verdienst hat, der Job selber aber keinen Spaß macht.
Auch hier ist das Risiko gegeben, das man in die Job Frustration verfällt.
Tag um Tag schleppt man sich in die Arbeit und Tag um Tag kriecht man im Anschluss daran wieder nach Hause. Ausgelaugt, kaputt, einfach unglücklich.
Diesen Job aufgeben ist aber keine Option, auf das Geld kann und will man ja nicht verzichten. Also startet dieses Prozedere immer wieder von vorne, bis sich auch hier irgendwann ein Loch vor einem auftut, in das man droht hinein zufallen.
Getreu dem Motto “Augen zu und durch”, versucht man dennoch das beste aus jeder Situation zu machen und bemerkt selber gar nicht das man sich so sehr verändert, das viele schöne Sachen, welche man früher vielleicht unternommen hat, auf einmal gar nicht mehr stattfinden.
Es stellt sich eine gewisse Monotonie ein, die nur noch aus Arbeit und dem erholen danach besteht.

Den perfekten Job gibt es nur für die wenigsten, für den Rest heißt es, Ausschau halten, nach der besten möglichen Mischung aus Arbeit, Freizeit und Verdienst.

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